Die Pflanze Solidago

Den Zusammenhang zur Pflanze Solidago virgaurea L. / Echte Goldrute sehen wir in Zusammenhang mit ihrer großen Anziehungskraft, wenn sich auf ihren geöffneten Blüten Scharen von Insekten, Bienen und Fliegen niederlassen.

Warum wirkt sie so anziehend auf diese Lebewesen? Vielleicht weil sie so sonnig-golden ist? Vielleicht weil sie so heilkräftig ist? In der Botanik wurde sie aufgrund der hohen Wertschätzung als Wundheilmittel Solidago genannt, aus dem Lateinischen „solidare = befestigen, gesund machen“. Der Beiname: „virga“= Rute, „aurea=goldig“, bringt wie beim Namen Goldrute, die Form und Farbe der Pflanze zum Ausdruck.
 

Botanik
Solidago-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen mit Wuchshöhen von 5 bis 100 (selten bis 200) Zentimetern. Viele Arten bilden Rhizome als Überdauerungsorgane. Die Stängel sind meist aufrecht, seltener niederliegend. Manchmal sind sie verzweigt. Die Stängel sind meist glatt oder manchmal behaart (z. B. Solidago canadensis). Die wechselständigen, gestielten oder ungestielten Laubblätter sind einfach und glatt oder behaart. Die Blattränder sind oft gesägt.

 

In ganz unterschiedlich aufgebauten, oft auch verzweigten Blütenständen stehen meist viele (zwei bis 1500) kleine körbchenförmige Teilblütenstände; sehr selten stehen die Blütenkörbchen einzeln. Die Blütenkörbchen sind glockenförmig bis zylindrisch und weisen Durchmesser von 1,7 bis 10 mm auf. Der Körbchenboden ist von zehn bis 35 Hüllblättern in drei bis fünf Reihen umgeben.

 

Im Blütenkörbchen stehen am Rand meist zwei bis 15 (selten fehlen sie oder es sind bis zu 24) Zungenblüten und im Zentrum meist zwei bis 35 (selten bis zu 60) Röhrenblüten. Die Zungenblüten, auch Strahlenblüten genannt, sind zygomorph, weiblich, fertil, meist ungehaart und meist gelb oder selten weiß. Die radiärsymmetrische Röhrenblüten, auch Scheibenblüten genannt, sind gelb, zwittrig, fertil und fünfzähnig. (Zur SOLIDAGO Pflanze)



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