Treffen der Region Elbe

22. Mai 2024

am 05. Mai 2024 in Chemnitz

Kurz nach 11 Uhr: Stille, Ankommen im Raum, Ankommen bei uns selbst und im gemeinsamen Feld. Peter (Aureum) führt 45 Leute von 13 Gemeinschaften der Region Elbe ins Treffen ein. Simone (Aureum) wird dafür heute die Moderation übernehmen. Vor Ort sind Mitglieder aus der Lausitz, Berlin bis zum Osterzgebirge, ebenso Gäste von ARTABANA und neue Mitglieder von Gemeinschaften vor allem aus dem Dresdner Raum, die vor der Aufnahme stehen. Gut geerdet werden die aktuellen Themen auf dem Flipchart festgehalten. Der runde dunkelbraune „Redesteinen“ wandert dabei von einem Mitglied zum anderen, denn nicht nur die Inhalte wollen gesehen und gehört werden. Anschließend wird uns Simone für eine Stunde in sieben Arbeitsgruppen aufteilen, in denen sich die Mitglieder gemeinsam Gedanken machen, was in der Region zusammen „bewegt“ werden kann. Danach werden die Inhalte priorisiert. Ganz oben auf der Liste steht das Vorstellen der neuen Gemeinschaften. Als nächster Punkt bekommt die Bundesmitgliederversammlung Ende Mai ihren Raum. Dirk und Ute zeichnen dabei ein positives Stimmungsbild in die Zukunft von SOLIDAGO. Das bedeutet, die vorhandenen Kräfte bündeln, optimistisch nach vorne schauen, aus Vergangenem Lernen und wieder Vertrauen aufbauen, damit ein warmes, freundliches und zugewandtes Miteinander entstehen kann.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen bleiben noch 2,5 Stunden intensive Zeit, sich den weiteren Punkten zu widmen: Wie kann die Kommunikation in den Regionen gestaltet und verbessert werden? Wie kann eine Entscheidungsfindung in dem der Konsens der Vielfalt und des Hinterfragens im Mittelpunkt steht, bewerkstelligt werden? Und vielleicht entsteht bald eine gemeinsame Internet-Plattform, die das Vernetzen und den Erfahrungsaustausch untereinander gestalten kann? We Chance!

Die abschließende Fishbowle-Runde wird dazu genutzt, um zu klären, was es dafür braucht, das SOLIDAGO in Zukunft gesund wachsen kann. Vor allem eine gute Struktur, die den Bundesvorstand entlasten und die Gemeinschaften mehr in die Selbstverantwortung bringen kann. Ein dafür nötiger Schritt zeigt am Ende der Veranstaltung, die Entscheidung, die Elberegion aufzuteilen. Das „Wie“ ist noch offen und kann vielleicht zur anstehenden Bundesmitgliederversammlung noch besser konkretisiert werden.

„Es kann Wunder wirken, wenn man den Gedanken einfach mal ein Paar neue Schuhe hinstellt“.
—T. Renzie

Es ist 17 Uhr und Simone wird unseren Kreis mit einem gemeinsamen Singen beenden. Jetzt fahren wir mit der Kraft, die Wunder entstehen lässt, zurück in unsere Regionen und werden diese in SonnErden wieder ins gemeinsame Feld mitnehmen. Los geht’s!

Es grüßen herzlich
Jens, Madlen und Jana aus dem Dresdner Elbtal

P.S.: An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an die Organisatoren und die Bereitstellung der asiatischen kulinarischen Mittagsvariante.

Gemeinschaft Memmingen

22. Mai 2024

Auch die neue Gemeinschaft Memmingen startete am 1. Januar diesen Jahres – mit 5 Mitgliedern. Ca. 10 interessierte Menschen trafen sich bereits 2022, kontinuierlich. Es gab viele Fragen, viel zu diskutieren und nach zwei Jahren zeigt sich mir eine klare, in sich ruhende Gemeinschaft, die das Prinzip verstanden und das Wesen SOLIDAGO in sich trägt. Seht selbst…

(Bitte entschuldigt die Tonqualität, die aufgrund technischer Probleme etwas leidet. Ich empfehle Kopfhörer 😉)

Aus der „Hexenküche“

22. Mai 2024

Sandra hat mit Tamara über die Vorbereitungen im Rahmen der kommenden Mitgliederversammlung gesprochen, sodass ihr einen kleinen Eindruck bekommt:

Mycelium

15. April 2024

Grundlegendes
Myzel ist das Netzwerk feinweißer Fäden, die aus der Basis der Pilze wachsen. Diese langen, spindeldürren Ranken breiten sich überall aus wie gesponnener Zucker, kommunizieren und teilen Nährstoffe mit Pflanzen und Bäumen, fressen abgestorbenes organisches Material und zersetzen alte Substanzen in Urbausteine der Materie, die zu neuen Lebensformen geformt werden können. Myzelien reinigen und verändern die natürliche Welt, indem sie organische Stoffe abbauen und ihre Rohstoffe wieder für den Einsatz im Ökosystem zur Verfügung stellen. In vielerlei Hinsicht das fehlende Glied im Kreislauf von Leben und Tod.

Stimmt es, es gäbe kein Leben auf der Erde ohne Myzel?
Ja. Ohne Mykorrhiza-Netzwerke und ihre Fähigkeit, organische Substanzen abzubauen, könnte unser Ökosystem und letztlich das Leben selbst nicht überleben. Waldböden wären mit toten Bäumen bedeckt, die sich im Laufe der Zeit ansammeln, das Wachstum zukünftiger Pflanzen blockieren und sich in verrottende Haufen verwandeln, in denen nichts wächst. Also, globales Ökosystemversagen.

Warum hängen gesunde Wälder vom Myzel ab?
Bäume leben kein Einzelleben. Die Wissenschaft hat gezeigt, dass Bäume durch den Austausch von Gas, Wasser, Kohlenstoff, Stickstoff und Chemikalien von der Wurzel bis zum Myzel und vom Myzel bis zur Wurzel miteinander kommunizieren. Bäume nutzen Myzel, um sich gegenseitig in ihrem Wachstum und Schutz zu unterstützen. Sie verwenden Myzel, um andere Bäume vor Krankheiten und Schädlingen zu warnen, gespeichertes Wasser in Dürreperioden zu teilen und Nährstoffe auszutauschen. Das führt dazu, dass das Kollektiv der Bäume stärker wird. Doch Myzel ist mehr als nur ein Botenstoff. Es erzeugt Nahrung, beseitigt Giftstoffe, transportiert Flüssigkeiten in mehrere Richtungen und schafft Symbiosen mit anderen Arten, die alle die Gesundheit und das Wachstum des Ökosystems unterstützen.
Die Wissenschaft hat auch gezeigt, dass ein Setzling nicht gedeiht, wenn er von seinem Netzwerk getrennt und getrennt von anderen Bäumen gepflanzt wird. In Wäldern leisten Bäume aktiv gegenseitige Hilfe, helfen insbesondere den Setzlingen, den kleinsten und schwächsten unter ihnen. Sie leisten diese Hilfe durch das Myzel, ohne die Wälder, wie wir sie kennen, nicht existieren würden.

Warum sollte ich mich darum kümmern?
Wir alle leben in Gemeinden, sowohl lokal als auch global. Mycelium kann uns lehren, wie wir unsere Gemeinden lebendig und widerstandsfähig halten können. Bäume und Myzel arbeiten im Einklang zum Wohle aller zusammen, wobei ältere, stärkere Bäume Setzlingen und anderen Bäumen in Not helfen, was dazu führt, dass der gesamte Wald gedeiht. Während die Wissenschaft keine Behauptungen über das Bewusstsein macht, können wir immer noch Analogien aus den Erfahrungen der Wälder schöpfen, um die Frage „Was ist Gemeinschaft?“ zu beantworten.
Wenn ein Wald eine Gemeinschaft ist und die Bäume seine Mitglieder sind, dann ist Myzel das Mittel, mit dem die Gemeinde Informationen und Ressourcen teilt, mit dem Ziel, das anhaltende Überleben und den Schutz der Gemeinde zu gewährleisten. In einem Wald, in dem Informationen und Ressourcen nicht geteilt würden, würden die Bäume sterben, so dass das Teilen sie am Leben hält. Dasselbe gilt für unsere eigenen Gemeinden.

Was ist in meiner Gemeinde möglich
Wir können die Rolle des Myzels im Wald als Inspiration für das betrachten, was in unseren eigenen Gemeinden möglich ist. Wie die Autorin Rebecca Giggs feststellt: „Die Darstellung der Ressourcenteilung im Wald klingt so wohlwollend, so weise in einer Welt, in der die Ungleichheit weiter zunimmt. Während sich Streit und Täuschung in unserer vernetzten Online-Existenz mit erschreckender Geschwindigkeit verbreiten, erscheint uns das Spektakel der komplizierten, schützenden Zusammenarbeit zwischen den Bäumen als glückselig und utopisch. Was einsam und unbeweglich aussieht, ist in Wirklichkeit verbunden und unterstützend.“
Wir mögen uns manchmal einsam fühlen, aber tatsächlich sind wir mit anderen Menschen verbunden, so wie Bäume mit anderen Bäumen verbunden sind. Wir sind alle Mitglieder von etwas, das größer ist als wir selbst, dem kollektiven Bewusstsein, so wie Bäume Mitglieder des Waldes sind. Wir sind uns vielleicht unserer kollektiven Verbindungen nicht bewusst, fühlen uns vielleicht isoliert, traurig oder deprimiert, aber die Verbindungen bleiben dennoch bestehen und stehen uns jederzeit zur Verfügung. Unsere Spezies ist aufgrund unserer Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen, dorthin gelangt, wo wir heute sind. Ohne Verbindung werden Gemeinschaften und Einzelpersonen in ihrem Wachstum und ihrer Entwicklung gehemmt; Im Wald sterben Bäume. Aber wenn wir uns mit anderen vernetzen, haben unsere Gemeinschaften und wir selbst eine Chance zu gedeihen.

Was kann ich für mich und meine Gemeinschaft tun?
Nehmen Sie Kontakt zu anderen auf, persönlich oder online. Wenn uns Myzel etwas gelehrt hat, dann ist es, dass das Herstellen von Verbindungen das Ganze stärkt. Myzel stellt ein wesentliches Lebensnetz dar, das Ökosysteme miteinander verbindet, um sie zu stärken und zu schützen. Als Menschen umfassen unsere Ökosysteme die Gemeinschaften, in denen wir leben, sowohl lokal als auch global. Ob wir es wissen oder nicht, wir haben riesige unsichtbare Verbindungen zu anderen Menschen und insgesamt zur gesamten Menschheit auf der Erde. Unser Überleben hängt voneinander ab und unsere Verbindungen zu anderen Menschen sorgen dafür, dass wir gesund und sicher bleiben. Unser Leben ist so stark mit anderen verflochten, dass wir das Leben, wie wir es kennen, allein nicht aufrechterhalten könnten.
Treten Sie einem Wald gleichgesinnter Bäume bei. Seien Sie das Myzel, indem Sie anderen helfen, Informationen und Ressourcen auszutauschen, die das Ökosystem stärken. Denken Sie daran, dass Myzel den Setzlingen die Reife ermöglicht, schädliche Giftstoffe abbaut und durch die Transsubstantiation toter Materie neue Lebensformen erschafft. Wir könnten uns darunter vorstellen, die Jüngsten und Schwächsten unter uns zu fördern, unsere physische, mentale und emotionale Umgebung vor giftigen Elementen zu schützen und Möglichkeiten zu schaffen, Dinge in neue Erscheinungsformen zu verwandeln, damit wir uns ständig miteinander verbinden, unterstützen und schützen können.
Wir stecken hier gemeinsam drin und dem wesentlichen Lebensnetz, in dem wir existieren, sind keine Grenzen gesetzt. Denken Sie daran, dass Bäume zwar einsam und unbeweglich aussehen, in Wirklichkeit aber miteinander verbunden und unterstützend sind. Und obwohl wir uns manchmal einsam und unbeweglich fühlen, fühlen wir uns tatsächlich verbunden und unterstützt, wenn wir auf andere zugehen.

Quelle: Inner Treasure Hunt

Gemeinschaft Hamburg-Mölln

15. April 2024

Seit das Jahr 2024 seinen Anlauf genommen hat, sind auch wir gestartet. 2023 hat die SOLIDAGO-Gemeinschaft Ahrensburg (liegt auf der Strecke Hamburg – Lübeck) für Norddeutschland einen rasanten Start hingelegt und wurde auf der Mitgliederversammlung in Fulda in den Bundesverband aufgenommen.

Ahrensburg hat dann weiter in der Region „gewirkt“ und weitere Interessenten der Region wurden in persönlicher Kontaktaufnahme „eingesammelt“. Der Plan, in der Millionenstadt Hamburg eine weitere Gemeinschaft zu initiieren, ist dann schnell entstanden. Gert (bis Ende 2023 Vorstand von Ahrensburg) hat zuerst Markus zum Gespräch eingeladen, dann kamen Uli und sein guter Freund Robert zum Infoabend. Robert hat wiederum den Kontakt zu der Möllnerin Karolin hergestellt. Ein erstes Treffen zu fünft fand im Oktober in Mölln statt. Die Ahrensburger Gemeinschaft hat dem damaligen ersten Vorstand Gert „grünes Licht“ gegeben, sich „abzusetzen“ und genehmigt, sich um die neue Gemeinschaft zu kümmern. Sein Vorstandsposten ist in Ahrensburg inzwischen neu besetzt.

Am 3. November 2023 hat Hamburg-Mölln fünfköpfig die Gründung vollzogen und wir sind in freudiger Erwartung weiterer Mitglieder. Es bahnen sich schon neue Kontakte an …

Was ist charakteristisch für uns? Wir treffen uns physisch! Das ist uns wichtig. Wir sind eine muntere und lebendige Gruppe und legen Wert auf offene ehrliche Gespräche und Transparenz. Wir befürworten alle ein Regelsystem in SOLIDAGO und auch bei uns, klare Absprachen und Verbindlichkeit. Unser Humor schließt nicht aus, dass wir uns sehr ernsthaft für das „Projekt SOLIDAGO“ einsetzen. Alle Gemeinschaftsmitglieder sind bereit, Aufgaben zu übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen. Wir halten auch „zwischen den Terminen“ miteinander Kontakt, über Telefon oder E-Mail.

Und hier noch ein „weiterer Beweis“ für den frischen Wind, der hier im Norden weht: Aus Ahrensburg hat sich nun durch die Aktivität von Peter eine weitere Gemeinschaft im Flensburger Raum formiert.
Hamburg-Mölln wurde auf Antrag beim Regionaltreffen Mitte November (zu dem die Ahrensburger eingeladen hatten) in der Region Mitte-Nord-West aufgenommen. Wir wünschen uns jedoch – sobald die Voraussetzung dafür gegeben sind – baldmöglichst einer neuen noch zu gründenden Nordregion anzugehören.

Und das sind wir – in chronologischer Reihenfolge stellen wir uns selber vor:

Gert Richard Janßen (Vorstand, Ansprechpartner für Neuinteressenten)
War zuletzt 25 Jahre tätig als Berufsbetreuer (eine Art Vormund für 50-60 Menschen), seit 2021 im Ruhestand.

Markus Polly-Pollacek (Kassenwart)
Ich bin nach längerer Suche nach Alternativen zu der gesetzlichen Krankenkasse und vielen Telefonaten mit anderen Gemeinschaften und Gruppen auf SOLIDAGO gestoßen. Da sich die Möglichkeit geboten hat, bei uns im Norden eine neue Gruppe zu bilden, wusste ich – Das ist es!
Auch beruflich steht eine Änderung ins Haus, denn nach knapp 20 Jahren Selbstständigkeit im Bereich Vertrieb und Versand von Bekleidung und Schuhen, möchte ich in Zukunft etwas Neues aufbauen. Einer meiner Interessenschwerpunkte liegt im Bereich Ernährung und alternative Medizin.

Uli Scheibe (stellv. Vorstand, stellv. Treuhänder)
Hallo allen SOLIDAGO-Mitgliedern. Seit vielen Jahren suchte ich eine Alternative zu den unsäglich schlechten „normalen“ Versicherungen, deren Leistungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem was man wirklich braucht, sind unterirdisch. Ich lebe bereits seit vielen Jahren eigenverantwortlich mit meiner Gesundheit, meiner Frau und meinen drei Kindern. Nur so gibt es Heilung! – Ich selbst bin seit 1989 selbstständig in verschiedenen Berufen unterwegs gewesen. Dies wird sich auch zukünftig nicht ändern. Mit unserer Solidargemeinschaft habe ich nun eine Gruppe, die mit Einsatz und Humor die Herausforderungen des täglichen Lebens in absoluter Eigenverantwortung managet. Vielen Dank dafür!

Robert Muntendorf (Treuhänder), 52 J., Unternehmer im Gesundheitsbereich, 3 Kinder
Seit 2003 habe ich mich ganz der Gesundheit verschrieben. Ich entwickle, produziere und vertreibe Kräutertinkturen, Nahrungsergänzungen und begleitende Therapien für Krebs- und Autoimmunerkrankungen. Seit 2012 Vertreibe ich darüber hinaus das Befeldungsgerät MF150 nach Dieter Broers. In den letzten 12 Jahren habe ich ein Netzwerk von ca. 800 Therapeuten aufgebaut, mit welchem wir ganzheitliche Behandlungsmethoden entwickeln und anbieten. Nach 24 Jahren in der Privaten Krankenversicherung habe ich in SOLIDAGO endlich das Netzwerk gefunden, in dem ich mich angekommen fühle. Eigenverantwortlich Gesundheit zu leben und eine starke Gemeinschaft im Rücken zu wissen, in der Therapiefreiheit gelebt wird. Ein großes Dankeschön an euch alle.

Karolin Lankreijer (stellv. Kassenwartin)
Mein Name ist Karolin. Ich lebe mit meiner Tochter nach vielen Jahren in Hamburg inzwischen auf dem Land, in Mölln. Seit 23 Jahren arbeite ich in meiner Hamburger Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin. Seit drei Jahren leite ich Mediationsseminare in meiner Pferdeherde in Göttin bei Mölln. – Ich freue mich in die SOLIDAGO aufgenommen worden zu sein.

Gemeinschaft Dresdner Elbtal

15. April 2024

Wir sind gestartet! Der Verein „Dresdner Elbtal n.e.V.“ hat sich am 13. November 2023 zum zweiten Mal gegründet. Im Januar diesen Jahres haben wir unser Vereinskonto eröffnet und sind jetzt gut in der Spur. 2023 war für unsere Gruppe ein gutes Jahr der Prüfung, der Findung, des Kennenlernens und des gemeinsamen Wachsens. Wer wir sind? 11 volle Mitglieder, ein Kind und zwei Gäste aus dem schönen Dresdner Elbtal.

Unsere Gruppe besteht aus einer bunten Mischung des Handwerks (Elektriker, Dachdecker, Fliesenleger, Reinigung und Kosmetik), aus Kindertagesbetreuung, Reitlehre, Fahrschule sowie einem Kfz-Onlinehandel, natürlicher Marktschwärmerei, Unternehmensberatung und des beruflichen Coachings.

Was uns ausmacht? „Komme, was da wolle!“ – ist unser gemeinsames Credo für Gesundheit und Zusammenhalt in guten wie in schlechten Tagen… Unsere vielfältige berufliche Expertise und unser gemeinsames Interesse an alternativen Therapieformen und das Wohlergehen jedes einzelnen Mitglieds in der Gruppe, macht es uns möglich, uns rege in eigenen „Wissensexkursen“ auszutauschen, uns zu unterstützen und uns stetig weiterzubilden.

Wir freuen uns darauf, uns als Gruppe im Mai 2024 noch einmal in SonnErden zur Mitgliederversammlung persönlich vorzustellen und um freundliche Aufnahme zu bitten. Wir starten mit gutem Gefühl, und ersten Erfahrungen in die SOLIDAGO-Familie und bedanken uns ganz herzlich bei unser Patengemeinschaft Nyala Dresden, die uns auf unserem Weg bisher kompetent und tatkräftig unterstützt hat.

Es grüßen herzlich aus Sachsen:
Fanny, Ronny, Ingolf, Madlen mit Kevin, Kathleen, Mario, Maja, Armin, Steffi, Ralf sowie Jens & Jana (Vorstand).

Gemeinschaft Urkraft Allgäu

15. April 2024

Der Name hat es in sich! Die neue SOLIDAGO-Gemeinschaft Urkraft Allgäu stellt sich vor – es war eine lustige Gesprächsrunde … aber schaut selbst:

Wie gehen wir mit Konflikten innerhalb von SOLIDAGO um? Wie bereichern uns Konflikte?

15. April 2024

Zu diesem Thema lud der Vorstand den Unterstützerkreis zu einem Traumkreis aus dem sog. „Dragon Dreaming“ ein. Wer sich seine eigene Geschichte, sowie die der Menschheit genau betrachtet, wird feststellen, dass das Erreichen eines Zieles oder eines Erfolges stets ein klares Bild davon voraussetzt. Je klarer und lang anhaltender das Bild, je deutlicher die Gefühle dabei und desto (selbst-)sicherer können die nächsten Schritte in Richtung Verwirklichung des Zieles gesetzt werden. Wenn dies bereits für einen einzelnen Menschen funktioniert, so ist es umso kraftvoller, wenn eine ganze Gruppe von Menschen die gleiche klare Vision hat.

Im Traumkreis unterstützen sich die Menschen zudem noch bei der Visionsfindung, indem sie sich gegenseitig inspirieren und mit Enthusiasmus anstecken. Die Träume werden in Redestab-Runden kurz und positiv formuliert und scheinbare Widersprüche bei verschiedenen Rednern stehen gelassen. Die Teilnehmenden sprechen dabei aus der Zukunft, um ihren Träumen noch mehr Kraft zu verleihen. Daher lautete in unserem Fall die Frage:

Wie ist dein Traum für den Februar 2025?

Ute träumt davon, wie Humor und Freude kam, von vielen lachenden Menschen, von einer entspannten Atmosphäre und wie der Humor zur Entlastung beigetragen hat. Statt Streit gibt es nun liebevolle, tiefgreifende Räume und viele Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten sind aktiv an der Lösungsfindung beteiligt. Die Menschen sind offen für Konflikte und es herrscht ein spielerischer Umgang mit diesem Thema. Tragik verwandelt sich in Leichtigkeit und das Wohlwollen aller (passiven) Mitglieder unterstützt energetisch, wodurch die Offenheit der Konflikte die Schwere nimmt.

Peter ist froh, dass im Laufe vieler Treffen ein Verständnis dafür entstanden ist, dass sich alle Menschen dort mit einer positiven Absicht treffen. Alle starken Wiederstände sind fast aufgelöst und es haben sich Menschen gefunden, die „flüssig genug“ sind und sich dazu berufen fühlen, Prozesse fließend zu machen. Damit entsteht Freude am gemeinsamen Gestalten. Er hat erfahren dürfen, dass sich Menschen, die daran beteiligt sind, wieder wohlwollend begegnen und sich das Thema Konflikte relativiert hat. Viele haben gelernt, einen Konflikt als eine persönliche Sache zu betrachten und es findet keine Lagerbildung mehr statt. Der Bundesvorstand ist aus der Rolle herausgetreten, Konflikte zu begleiten, wodurch der Fokus nun auf der Eigenverantwortung und Lösungsfindung der Beteiligten selbst liegt. Er freut sich über diese Reifung und das „Erwachsenwerden“.

Volkmar träumt, dass sich bei der Mitgliederversammlung neue Konfliktbegleiter gefunden und sich ganz verschiedenartige Konflikte und Ebenen gezeigt haben, die jeweils unterschiedliche Menschen zur Unterstützung brauchen. Obwohl es auch in den Gemeinschaften jetzt viele Konfliktbegleiter gibt, hat es deren Einsatz nur noch sehr selten gebraucht, weil die Konfliktenergien direkt von der Gruppe aufgefangen wurden und die Nachbargemeinschaften bei Bedarf unterstützt haben.

Für Tamara fand durch die Konfliktbegleitung ein besseres Kennenlernen statt, das Netzwerk wurde gestärkt und wir sind enger zusammen gewachsen. Lokale Konflikte in der Region zeigen uns, welche Potentiale wir in den Gruppen haben und tragen dazu bei, unsere Wissensdatenbank in den verschiedenen Themenbereichen zu erweitern.

2025 hat Wolfgang den Eindruck, dass das Vertrauen untereinander wächst und sich die Strukturen auf regionaler sowie auf Bundesebene festigen. Die Leute zeigen sich und machen mehr mit, indem sie selbst Initiative ergreifen, statt nur auf den Vorstand zu schauen. Auch auf den Treffen der Regionen sieht er das gewachsene Vertrauen und nimmt mehr Ruhe war. Verschiedene Standpunkte können nebeneinander stehen bleiben, anstatt als Konflikt betrachtet zu werden.

Dirk guckt begeistert zurück und freut sich, dass sich das wohlwollende Verhalten der Bundesorgane auf ganz SOLIDAGO ausgewirkt hat, Menschen viel früher Konflikte erkennen und sie somit geheilt werden, bevor sie groß werden. Die Menschen staunen, wie gut das auf einmal funktioniert und über ein echtes Konfliktbegleitungsteam, das miteinander arbeitet. Es gibt fast gar keine Probleme mehr und das System in SOLIDAGO ist viel liberaler geworden.

Ralf sieht zwei Konfliktbegleiter. Der eine kann gut formulieren und der andere ist sehr charismatisch, womit er gut zur Lösung beiträgt.

Sabine träumt davon, dass sich Menschen angenähert, sich mit ausgestreckten Händen eingeladen, diskutiert und dabei einander zugehört haben. Dadurch entstand Frieden und die Menschen erkennen sich selbst. Lösungen ergaben sich im Miteinander, bei den Gesprächen wurden Lösungswege erschaffen und neue Möglichkeiten gefunden. Engstirnige Menschen ließen sich überzeugen und Menschen, die zunächst nicht mit Veränderungen klar kamen, konnten wir dort abholen, wo sie standen.

Daniel sieht, dass viele neue Möglichkeiten aufgetaucht sind, wie wir mit Konflikten umgehen können. Es wurde erkannt , dass es viel einfacher ist, im Falle eines Problems aufeinander zuzugehen, um das Problem zu klären und dadurch einen Konflikt zu vermeiden.

Martin ist glücklich, dass es kaum noch Konflikte gibt, weil die beteiligten Menschen stets den Fehler bei sich selbst suchen, statt bei anderen. Er hat für sich erkannt, dass der erste Schritt in diese Richtung ist, seinen Perfektionismus aufzugeben, indem er Gottvertrauen gewinnt und dadurch sein Charisma sich von ganz allein entwickelt und auf andere abfärbt.

Werner merkt, dass wir mit Konflikten umgehen können und sie uns bereichern, da es um verschiedene Meinungen und Wertvorstellungen ging. Die Konfliktbegleiter haben es geschafft, dass diese Unterschiede sichtbar wurden. Wir merken, dass Konflikte zum Leben gehören und zu SOLIDAGO. Nicht immer können wir sie auflösen, aber uns gibt es weiterhin und wir arbeiten trotzdem zusammen. Die Vernetzung ist gewachsen und innerhalb der Regionen wurde mehr Wert auf Austausch durch direkte Gespräche und Besuche untereinander gelegt, die als wertvoll erachtet wurden.

Auf der letzten Bundesmitgliederversammlung wurde der Antrag gestellt, dass jede Gemeinschaft einen Konfliktbegleiter wählt. Das findet Manuel eine tolle Idee und ist begeistert, dass dies auch umgesetzt wurde und er gleich zu einem Konfliktgespräch eingeladen wurde. Zuzuhören und die Menschen auf einer tiefen Ebene zu verstehen, war schon mit das Wichtigste – da fiel die Schwere ab und das „Problem“ löste sich. Er träumt von einem Paradigmenwechsel: „Probleme“ oder Konflikte werden als Geschenk und Indikator für wichtige Gemeinschaftsthemen gesehen.

HEALTH  QUEST

15. April 2024

– Herausforderung Gesundheit

Am 20. März hat uns Christine Henatsch aus der Gemeinschaft Ahrensburg im SOLIDAGO Health Quest mit dem Thema „Pflanzen züchten für die Zukunft“ erstaunliche Details aus ihrer Arbeit als selbständige Kulturpflanzenentwicklerin erzählt: Weltweit haben zehn Firmen 80% des Saatguthandels und der Züchtung neuer Sorten in der Hand. Sie züchten Hybriden, die sich nicht weitervermehren lassen – im Prinzip ein eingebauter Patentschutz. Die Qualität der Nahrung fängt beim Saatgut an und wenn das nicht in Ordnung ist, dann macht das kein noch so toller Anbau wieder gut. Da kann man mit Demeter bewirtschaften wie man will, die Unverträglichkeit für manche Verbraucher bleibt. Die Hybriden sind durch die Art, wie sie hergestellt werden, schwer verdaulich.

Bei der modernen Hybridzüchtung muss eine Linie männlich steril sein, es wird also ein Defekt zum Prinzip erhoben. Die Verwendung von gentechnischen Methoden zur Erstellung der cytoplasmatischen männlichen Sterilität (cms) ist für die Verbandsbiobetriebe verboten, bei EU-Bio darf das aber verwendet werden. So kommt also die Gentechnik durch die Hintertür der Hybridzüchtung doch in den Anbau.

Die Botschaft ist: In der konventionellen Züchtung werden vermehrt gentechnische Methoden verwendet – daher brauchen wir Sorten, die eine Zukunft haben. Hybriden sind „Eintagsfliegen“ – sie werden jedes Jahr synthetisch neu zusammengesetzt. Eine samenfeste Sorte passt sich dem Boden und den veränderten Klimabedingungen an. Diesen Zukunftsaspekt haben Hybriden nicht.

Der Mensch als ein sich entwickelndes Wesen sollte sich von Nahrungsmitteln ernähren können, die ebenfalls über ein Entwicklungspotential verfügen. Die Pflanze ist ein Kulturbegleiter des Menschen. Bei jeder Völkerwanderung war das Saatgut das Wichtigste, was man mitnahm.

Das ganze Gespräch kann im Podcast gehört werden:

Gemeinschaft Mycelium Berlin

15. April 2024

Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass sich am 05. Februar in Berlin eine neue Großfamilie unter dem Namen „Mycelium Berlin“ gebildet hat. Zunächst bestehend aus der „Familie Löwenzahn“ und Familie „Mauersegler“, und kann nun weiter wachsen. Die Idee der Familienstruktur wurde dabei dankend von Aureum Leipzig übernommen. Mögen wir nun alle über ein wachsendes Netzwerk für Austausch und Gemeinschaft miteinander verbunden sein. Und mögen wir uns damit gemeinsam bestmöglich der Gesundheitsvorsorge widmen.

Dabei hat die schon in Berlin länger bestehende „Familie Löwenzahn“ sehr viel Wissen und Erfahrung an unsere, in Gründung befindliche neue Familie „Mauersegler“ weitergegeben. Wie bei der Teilung einer Zelle hat sich dabei organisch alles entwickelt. Zunächst konnten wir als Neulinge vieles dazulernen, wie es bei SOLIDAGO läuft. Als wir dann bereit zur Gründung waren und sich bei uns eine feste Gruppe etabliert hatte, wurde mit den Löwenzähnen ein Aufnahme-Ritual in die SOLIDAGO-Gemeinschaft zelebriert. Besonders schön war hierbei, dass das organische Aufnehmen neuer Mitglieder hier direkt umgesetzt wurde, und so die Gemeinschaft gesund wachsen konnte.

Das Aufnahmeritual lief so, dass die bestehende Familie mit den Händen verbunden im Kreis stand, und das neue Mitglied in die Mitte des Kreises ging. Aus dem Kreis ertönte es, die bestehenden Mitglieder haben intuitiv getönt. Das neue Mitglied durfte einfach lauschen, empfangen. Dann, nach einiger Zeit, konnte das neue Mitglied hin zum Kreis schreiten, die Hände im Kreis öffneten sich, und das neue Mitglied wurde mit Händen aufgenommen, konnte sich dazustellen und gehörte nun dazu. So wurde schließlich jedes neue Mitglied in den immer größer werdenden Kreis aufgenommen.

Zu der Großfamilie Mycelium Berlin gehören nun im Moment knapp 20 Menschen, darunter auch eine Familie mit zwei Kindern, wobei die Kinder automatisch von der Gemeinschaft mitgetragen werden. Die Erfahrung des schönen Rituals gab uns allen ein Gefühl von Gemeinschaft, dass wir alle zusammen auf gleicher Ebene stehen, dass sich damit etwas ganz schönes, neues entwickelt was uns allen gut tut und wo wir einander stärken können. Darin liegt, finden wir, etwas sehr heilsames und kraftvolles.

Matthias H., Gemeinschaft Mycelium Berlin (Familie Mauersegler)